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Aus  Liebe

zum

Herzen

Die warme Welle - fließendes Gold

 

Um unsere innere Stimme wahrnehmen zu können, unser Navi sozusagen zu aktivieren, müssen wir auf Empfang schalten, d.h. bereit sein, unser Herz zu öffnen.


Aber wie erkennt man sein geöffnetes Herz?

 

Ich beschreibe es so: Es macht sich eine angenehme Wärme im Inneren breit, die von mir gemalte Herzenswärme, die für mich mittlerweile echt Gold wert ist bzw. fühlt es sich ja eigentlich auch so an, als würde warmes Gold durch unser Inneres fließen. Wenn wir uns über etwas richtig freuen, wirkliche Freude verspüren, Freude die unsere Seele berührt - dann fühlen wir genau das. Dieser Zustand lädt die Akkus blitzschnell auf, so dass wir meinen zu schweben, eine enorme Energiewelle rollt durch, was sich überall widerspiegelt, beispielsweise bei unseren Kindern, bei bekannten wie auch uns fremden Leuten, die wir treffen – diese Schönheit, die wir zudem von Innen heraus ausstrahlen, schafft kein Make-Up :-) Schade ist bloß, dass wir das wohlige Gefühl nicht leicht dauerhaft halten können, obwohl es uns doch so gut geht dabei. Nur wer kennt sie nicht, diese verschärften sch… Tage, an denen wir uns am liebsten in eine Ecke verkrümmeln möchten. Das Gute ist, auch das ist ja kein dauerhaftes Befinden. Jeder entdeckt mit der Zeit seine eigenen Möglichkeiten, sich immer wieder zu öffnen.

 

Musik

Was bei vielen noch sehr gut funktioniert, ist Musik, die einen anspricht. Jeder hat da seine eigene Richtung, seine bestimmten Lieder, die vielleicht zu Herzen gehen.

 

Natur

Ein einfacher und besonders schöner Herzöffner ist die Natur. Es gibt so viel zu sehen, zu hören, zu riechen, zu fühlen. Manchmal reicht schon ein minimaler Duft von einer Blume oder ein bestimmter Geruch im Wald, das kann  wie ein Lichtschalter wirken.

Ein wirklich achtsamer Spaziergang tut Körper und Seele gut. Das ist vergleichbar mit Meditation, man ist sich selber so nahe wie sonst nicht so leicht.

 

Auch für Kinder wird ein Spaziergang so zum Spaß, da sie ja sonst bei dem Wort "Spazierengehen" meistens eher das Gesicht verziehen. Aber bewusst und spielerisch sind die Kleinen dafür leichter zu haben, "Psst, habt ihr das auch gehört", "Schau mal die Tierspuren" usw. Und ganz super ist das ganze dann noch in Verbindung mit einem Picknick, der Hunger ist da besonders groß. Ich habe von diesen "einfachen" Ausflügen so schöne Bilder von meinen Kindern mit besonders strahlenden Gesichtern.

 

Hand auf´s Herz

Manchmal sagt man ganz nebenbei "Komm schon, Hand auf´s Herz!". Wenn man das aber wirklich bewusst macht, wirkt das wie ein Magnet von außen, hier spürt man die Wärme ganz schnell im Inneren. Es kann sein, dass es hierzu allerdings etwas Übung braucht, aber mit der Zeit funktioniert das ganz bestimmt.

 

 

 

Verschlossenen Herzen „Zeit geben“

Bei manchen geht das mit dem Herz öffnen dennoch nicht von heute auf morgen. Es gibt Menschen, die sehr lange verschlossen waren, sei es durch ein schlimmes Erlebnis, Enttäuschung, Trauer etc. Diese Herzen müssen behutsam, Spalt für Spalt, ans Licht geführt werden, denn wenn die Tür mit einem Ruck aufgemacht wird, kann man fast darauf warten, dass diese mit einem lauten Knall zugeschlagen wird und erst mal wieder länger verriegelt bleibt. Das ist vergleichbar mit einer empfindlichen Zimmerpflanze, die im Haus überwintert hat, und im Frühjahr plötzlich an die Sonne rausgestellt wird, die Blätter verbrennen oft. Und zwanghaft von außen die Tür aufzubrechen bewirkt eher das Gegenteil, denn dann wird drinnen zusätzlich ein Sicherheitsschloss angebracht. „Zeit geben“ ist hier der einzig passende Schlüssel, auch wenn es Außenstehenden manchmal schwer fällt, das zu verstehen. Aber nur so wird die Tür irgendwann vielleicht sogar ganz ausgehängt oder zumindest mit einem Türstopper offen gehalten. Wichtig ist außerdem, diesen Menschen trotz allem möglichst mit offenem Herzen gegenüber zu treten.

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© 2019  Nicole Seitz